Der nächste Morgen! Die Nacht im Zelt war beschwerlich, da meine Matratze beständig Luft verlor und ich im Laufe der Nacht auf dem Boden aufwachte. Allerdings hat das Schlafen von Ava im gemeinsamen Zelt toll geklappt. Den Ihr zugewiesenen Platz am Fußende hat Sie sofort angenommen.
Schon wieder eine Premiere!
Am frühen Morgen krabbelte Sie dann zu einer kleinen gemeinsamen Schmuseeinheit zu uns. Danach leckeres Frühstück bei einem Lübbener Bäcker. Gut gestärkt geht es auf zu einem Matratzenneukauf für eventuell nochmaliges Zelten mit Luft 🙂 Heißt ja auch Luft-Matratze 😉 .
Diesmal kennen wir unser Etappenziel: Sacassne bei Schmogrow. Dort haben wir ein Zimmer mit „Hunde erlaubt“ bekommen. Nach unzähligen Telefonaten hatten wir diesmal Glück. Nach der letzten Zeltnacht brauchen wir dringend ein Bett!
Diesmal entscheiden wir uns Ava nach ca. 5 km in den Wagen zu setzen und unerwünschtes Verhalten (hier: Bellen) zu ignorieren. Das quittiert sie allerdings mit einem andauernden Bellen für die nächsten 24 km. Psychoterror nenne ich das 🙁 . Ava würde wahrscheinlich sagen: „Ich bin halbe Schweizerin und möchte autonome Entscheidungen treffen! Ich kann mehr als ihr denkt!“ Während dieser Zeit heißt unser Motto: „Schnell weiter und durch!“. Zum Genießen der Landschaft bleibt leider kaum Zeit.


Tagesetappe: ca. 34 km