Gut ausgeschlafen und gefrühstückt geht es weiter über eine schmale Landstraße mitten durch unzählige Olivenplantagen.
Wolfgang fährt extra langsam, um die besondere Landschaft mit allen Sinnen aufzunehmen. Und ich auch!
Auf der Autobahn kommen wir am Osborne Stier vorbei, einem nationalen Symbol Spaniens.

Dieses Zeichen bedeutet wörtlich „Erinnerung“. Also sinngemäß: „Achte auf den Luchs“. (Es gibt nur noch wenige weltweit). In der Provinz Jaén, durch die wir gerade fahren, leben noch einige. Viele von ihnen kommen durch Autos zu Tode. Also! Wir fahren behutsam.

Die Landschaft ändert sich während der Fahrt. Nun wird es richtig bergig. Wir befinden uns in einem großflächigen Naturschutzgebiet, dem Desfiladero de Despeñaperros, Eigentlich wollten wir heute mehr als 150 km fahren. Kurzfristig entscheiden wir, nach 34 km Fahrt, uns in dieser Region einen Übernachtungsplatz zu suchen.
1 km von der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-La Mancha entfernt (auf 720 Hm) finden wir einen tollen Platz, direkt an einem Wanderweg.
Nachdem wir uns vor Ort organisiert haben, geht es auf eine Erkundungstour.
Es gibt auf dem Weg schmale Brücken, holprige Bachüberquerungen, die wir, vor allem Ava gut meistert. Sie ist mittlerweile eine sehr erfahrene Wanderin.
Nach 4 km und 110 Hm kehren wir zufrieden zurück. Es ist Mittag und wir bereiten gerade unser Mittagessen vor. Plötzlich strömen Massen von Jugendlichen den Wanderweg hinunter. Wie wir später erfahren, sind es mehre Schulklassen (ca. 100 Personen) aus der Stadt La Carolina.
Die Jugendlichen sind sehr neugierig. Es wird ein lebendiger, lustiger, freundlicher Austausch mit Händen und Füßen und natürlich dem Google Übersetzer. Wichtig ist Ihnen vor allem wie wir Ihr Land und Leute sehen. Wir können nur Gutes berichten.
Am späten Nachmittag setzen wir unseren Wagen noch einmal um und genießen den Restabend.
























