3. Tag Gurkenradweg

Wir haben gut geschlafen. Das Frühstück ist ein Gedicht und das ganze Tischarrangement sehr stilvoll angerichtet.

Kurz vor unserer Weiterfahrt verabschieden wir uns von dem sympatischen Inhaber und kommen dann doch noch länger ins Gespräch und ins Plaudern. Er erzählt uns begeistert vom Spreewald (den Sagen und der Landschaft). Es stellt sich heraus, dass er ein „Knieleidensgenosse“ ist und vor ca. 30 Jahren einen Riss des vorderes Krissbandes hatte. Es folgt ein kurzes „Expertengespräch“ über OP-Verlauf, Heilungsverlauf und Rehabilitation. Sein Kompliment: „Respekt! Nach 4,5 Monaten schon eine mehrtägige Fahrradtour zu unternehmen und 10 km wandern ist wirklich schon weit!“ Das „geht mir natürlich runter wie Öl“. Fröhlich beschwingt geht es weiter.

Für diese Etappe haben wir eine neue „Ava -Strategie“. Da sie so gerne läuft und es ihr scheinbar körperlich auch gut dabei geht, werden wir Sie heute viel laufen lassen, dafür eine kürzere Strecke fahren.

In Straupitz, Ava ist mittlerweile 12,5 km gelaufen, machen wir eine längere Rast. Tolles Mädel!

Es fängt an zu regnen. Zelten ist bei diesem Wetter keine Option für uns. Also bleiben wir optimistisch und fragen bei der Touristeninfo nach. Alles ausgebucht. „Ausgebucht gibt´s nicht!“ Dank Google-Maps gibt es weitere Adressen.

Und tatsächlich, im 4 km entfernten Neu Zauche hat das Gasthaus zum Oberspreewald ein Plätzchen für Mensch und Hund.

Also weiter geht´s. Ava läuft weiterhin frei an der Seite von Wolfgang und scheint glücklich zu sein und relativ fit.

Wieder sind unsere Wirtsleute überaus freundlich. Unsere Fahrräder samt Anhänger können wir im Pavillion sicher stehen lassen. Das Wetter klart auf

Der Abend ist sonnig, sodass wir unser leckeres Abendessen im Biergarten in geselliger Runde einnehmen können.

Wir lernen einen neuen Absacker kennen. Der Spreewaldbitter – ein leckerer Kräuterlikör.

Tagesetappe ca. 16.7 km.

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