Krise in Béziers

Der heutige Tag fängt ganz normal an. Unser nächstes Ziel in ca. 130 km ist im Navi eingegeben und los!

Nach 55 km, wir fahren gerade an der Stadt Béziers vorbei, macht die Bremse beim Betätigen Schleifgeräusche. Das ist gar nicht lustig und bedeutet: sofortiger Werkstattsuche⚙️ und langsames Fahren. Gut, dass wir in einer größeren Stadt mit vielen Möglichkeiten sind. Bei der dritten Werkstatt nimmt man uns an. Unser Wagen wird geprüft.

Es ist kurz vor 12 Uhr – Die Werkstatt hat bis 14 Uhr Mittagspause. Bis zur Diagnose und Kostenvoranschlag wird es noch etwas dauern. Daher stärken wir uns erst einmal im „Speisekeller“ – cave à manger, gegenüber.

Lecker war es.

Um 14:30 Uhr wissen wir Bescheid. Die Bremsscheiben und Belege vorne müssen erneut werden. Wir erhalten die Information, dass alles bis 18 Uhr fertig werden wird.

Zu früh gefreut! 30 Minuten später erfahren wir, dass die Ersatzteile erst morgen geliefert werden können. Wir hatten vorher schon alle möglichen Optionen durchgespielt. Auch die Übernachtung im Hotel. Während Wolfgang sich um das Hotel kümmert und den ADAC informiert, klettere ich in das bereits auf der Hebebühne stehende Wohnmobil, um Übernachtungssachen zu holen.

Zum 2 km entfernten Hotel geht es zu Fuß. Das gerufene Taxi nimmt unseren Hund (zu groß!) nicht mit.

Aktuell sind wir im Hotel, froh endlich unsere Füße hoch zulegen. Ava schläft 💤 und ihre tiefen Atemgeräusche lassen ihre Erschöpfung erahnen.

Morgen Abend soll der Wagen dann fertig werden. Fazit: Ein turbulenter, anstrengender Tag.

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